Startseite frei-starten.de
Startseite frei-starten.de

Das Handy

Nicht mehr wegzudenken: Das Handy

Ohne ein Handy können sich die meisten von uns das Leben gar nicht mehr vorstellen. Obwohl ein Handy vieles im Leben einfacher macht, ist es jedoch nicht immer leicht, im Handy-Tarifdschungel einen Überblick zu behalten.

Es gibt zwei grundsätzliche Arten von Handytarifen: Prepaid oder Handyvertrag

Prepaid oder Handyvertrag – Vergleich: Welche finanziellen Gefahren gibt es bei der Handynutzung?

 

Handy „geschenkt“?

Bei einem Handyvertrag bekommst du häufig auch ein Handy dazu. Dafür zahlt man aber auch meist monatliche Gebühren für die Bereitstellung des Handys! Das heißt: Über den Handyvertrag schließt du indirekt auch häufig eine Handyfinanzierung ab.

Beim Prepaid-Tarif bekommst du meist kein Handy. Das ist natürlich für viele Kunden ein Nachteil, aber ein Handy kann man auch gebraucht ersteigern oder im Sonderangebot kaufen. Hast du dich schon mal gefragt, wie viele der Funktionen eines Handys du tatsächlich brauchst? Vielen Menschen reicht auch ein relativ einfaches Handy – dann lohnt es sich nicht, einen Vertrag abzuschließen.

 

Laufzeit?

Ein Handyvertrag läuft gewöhnlich über 24 Monate. Wenn du einen solchen Vertrag kündigen möchtest, musst du drei Monate vor Ablauf des Vertrags, am Besten per Einschreiben, kündigen.

Prepaid-Tarife haben keine Mindestlaufzeit und keine Kündigungsfrist.

 

Grundgebühr?

Bei vielen Handyverträgen ist es üblich, dass du eine Grundgebühr zahlen musst. Diese Gebühr fällt immer an, egal, ob du telefonierst oder nicht. Ein Mindestumsatz muss ebenfalls immer bezahlt werden.

Beim Prepaid-Tarif ist dies nicht der Fall.

 

Zustimmung der Eltern?

Einen Handyvertrag können Jugendliche nur mit der Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten abschließen, solange sie noch nicht volljährig sind.

Einen Prepaid-Tarif kannst du einfach mit deinem Taschengeld abschließen, ohne Zustimmung der Eltern.

 

Kreditwürdigkeit notwendig?

Beim Vertragsabschluss wird zunächst deine Kreditwürdigkeit („Bonität“) geprüft. Hierfür werden die Kundendaten bei der SCHUFA abgerufen. Nur, wenn die SCHUFA keine negativen Merkmale (nicht bezahlte Rechnungen, Mahnbescheide o.ä.) gespeichert hat, erhält man einen Handyvertrag.
Für einen Prepaid-Tarif ist Bonität nicht vorausgesetzt.
Der Abschluss eines Handyvertrags wird also der SCHUFA gemeldet. Das ist an sich nicht schlimm – nur, wenn du deine Rechnungen nicht bezahlst: Dann kann es vorkommen, dass du einen negativen SCHUFA-Eintrag bekommst. Dann darfst du unter Umständen keine Handyverträge mehr abschließen, darfst keine EC-Karte besitzen und kannst nicht mehr Online einkaufen

Beim Prepaid-Vertrag besteht diese Gefahr nicht.

Kostenkontrolle?

Ein sehr wichtiger Punkt ist die Kostenkontrolle:
Bei Handyverträgen ist es häufig schwer, die Kosten im Überblick zu behalten, weil die Rechnung immer erst am Ende des Monats kommt. Wenn du die Rechnungen nicht mehr bezahlen kannst, dann ist das ähnlich, wie wenn du einen Kredit nicht bezahlst: Neben Mahngebühren und Inkassokosten bekommst du auch noch einen negativen SCHUFA-Eintrag.

Bei Prepaid-Anbietern sind die laufenden Kosten besser kontrollierbar. Man lädt einfach Guthaben auf das Handy und kann so lange telefonieren und SMS schreiben, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Mittlerweile gibt es sogar viele Prepaid-Anbieter, die sogenannte „Flatrates“ anbieten, sodass du so viel telefonieren kannst wie du möchtest und gleichzeitig den vollen Überblick über die Kosten hast.


Welche finanziellen Gefahren gibt es bei der Handynutzung?

 

Augen auf beim Klingeltonkauf!

Bestimmt kennst du auch Werbung, in der Klingeltöne angeboten werden. Für diesen Klingelton wird dann ein bestimmter Preis angegeben.
Oftmals ist das Herunterladen dieses Klingeltons aber auch noch mit weiteren Kosten verbunden: zum Beispiel eine Übertragungsgebühr oder ein abgeschlossenes Klingelton-Abo. Solche Dinge stehen oft in den AGBs (Allgemeinen Geschäftsbedingungen), also im „Kleingedruckten“.

Aus diesen Gründen solltest du die AGBs immer sorgfältig lesen, bevor du Klingeltöne o.ä. herunterlädst. Bei den meisten Mobilfunkanbietern gibt es außerdem Klingeltöne ohne Abo und ohne versteckte Kosten. Vergleichen lohnt sich also!

 

Vorsicht bei Flirt-SMS

Im Fernsehen gibt es immer wieder Aufforderungen, per SMS Kontakt zu Singles in deiner Region aufzunehmen.
Hierzu muss man jedoch meist eine Premium-SMS versenden. Diese kann bis zu 4,99€ kosten!
Die Antworten auf die SMS werden dann häufig von professionellen Call-Center-Mitarbeitern verschickt, die die Kunden gezielt abzocken.

 

Achtung im Internet!

Immer mehr Jugendliche surfen mit dem Handy im Internet. Das kann teuer werden! Häufig werden die Gebühren nach Datenvolumen berechnet, sodass man schwer den Überblick behält.
Informiere dich immer vorher, was dein Mobilfunkanbieter für die Internetverbindung abrechnet!

 

SMS-Abstimmungen

In vielen TV-Shows kannst du per SMS für deinen Lieblingsstar abstimmen.
Aber Achtung, jede SMS kostet 49 Cent und bei aller Begeisterung vergisst man schnell, die Kosten im Überblick zu behalten!

 

Der Trick mit der unbekannten Nummer

Der Trick mit der unbekannten Nummer ist eine echte Abzock-Strategie: Das Handy klingelt kurz und eine unbekannte Rufnummer wird auf dem Handydisplay angezeigt.
Wenn man nicht merkt, dass es sich um eine kostenpflichtige Sondernummer handelt, kann ein Rückruf auf diese Nummer sehr teuer werden!

 

Handyvertrag für andere unterschreiben?

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn du volljährig bist und jemand anderes dich bittet, einen Handyvertrag für ihn zu unterschreiben.
Du haftest dann für alle Kosten, die aus dem Vertrag anfallen – egal, wie hoch diese Kosten sind!
Sei also vorsichtig, wenn du Verträge für andere abschließt! Am besten, du machst es erst gar nicht!


 

Inhalt abgleichen